research project

***This page contains information for freelance translators who would like to participate in my research project. Due to resource restrictions, I am only able to visit freelance translators in the greater area of Mannheim, Germany. For this reason, this page is in German only. If you need this information in English, please don’t hesitate to contact me.***

Im  Rahmen meiner Dissertation an der Universität Wien erforsche ich das Rechercheverhalten sowie soziale Netzwerke freiberuflicher ÜbersetzerInnen während der Ausübung ihrer Tätigkeit.

Ich suche dringend freiberuflich tätige ÜbersetzerInnen im Großraum Mannheim/Heidelberg (bis Frankfurt, Kaiserslautern, Karlsruhe), die sich im August 2011 einen halben Tag für eine teilnehmende Beobachtung und ein Interview zur Verfügung stellen würden. In der Woche nach der Beobachtung sollen die TeilnehmerInnen täglich Fotos von ihrem Arbeitsplatz machen sowie einen kurzen Tagebucheintrag schreiben. Der zeitliche Aufwand dafür beträgt ca. 20 Minuten am Tag. Im Oktober 2011 sollen dann im Rahmen eines Feedbackgesprächs die Ergebnisse der Studie besprochen werden. Dies wird etwa 1 Stunde Zeit in Anspruch nehmen. (Zeitaufwand insgesamt -> ca. 8 Stunden.)

Meine Beobachtungen und Gespräche mit den TeilnehmerInnen werden vertraulich behandelt; alle erhobenen Daten werden anonymisiert verwendet und lassen keine Rückschlüsse auf die teilnehmenden Einzelpersonen zu. Ich folge hierbei dem Ethik-Kodex der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) und des Berufsverbandes Deutscher Soziologen (BDS).

Als externe Doktorandin der Universität Wien erhalte ich keine Fördermittel. Aus diesem Grund kann ich die TeilnehmerInnen des Forschungsprojektes leider nicht für Ihre Zeit und Mühen entschädigen. Ich stelle ihnen jedoch gerne die Ergebnisse meiner Studie zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es natürlich ein kleines Dankeschön :-).

Wenn Sie an einer Teilnahme interessiert sind, freue ich mich über eine E-Mail von Ihnen: info@marieluisegross.tk.

“Generell gilt für die Beteiligung an sozialwissenschaftlichen Untersuchungen, daß diese freiwillig ist und auf der Grundlage einer möglichst ausführlichen Information über Ziele und Methoden des entsprechenden Forschungsvorhabens erfolgt.” (Ethik-Codex DGS & BDS)

Um eine informierte Einwilligung in die Teilnahme an meiner Studie zu gewährleisten, finden Sie nachstehend eine Beschreibung des Studienverlaufs. Weitere Informationen zu meiner Dissertation finden Sie auf der Seite Scientry Slam dieses Blogs (in EN).

Für mein Forschungsprojekt habe ich einen Methodenmix gewählt:

I. In einem ersten Schritt erhebe ich qualitative Daten mittels einer  Teilnehmenden Beobachtung. Hierbei beobachte ich freiberuflich tätige ÜbersetzerInnen bei ihrer Arbeit. Die Beobachtung findet am persönlichen Arbeitsplatz der TeilnehmerInnen statt.

Folgende Daten werden gesammelt:

  1. Beobachtungsprotokoll: Im Rahmen der Teilnehmenden Beobachtung wird ein Beobachtungsprotokoll angefertigt. In diesem werden Handlungsschritte, wie etwa die Verwendung eines Hilfsmittels oder der Aufruf einer Webseite festgehalten.
  2. Protokolle lauten Denkens (TAPs): Die TeilnehmerInnen sprechen während der Beobachtung alle Überlegungen und Gedanken laut aus. Diese werden aufgezeichnet und später interpretiert.
  3. Interview: Nach der Teilnehmenden Beobachtung werden im Rahmen eines Interviews Fragen zur Person, sowie zur allgemeinen Verwendung verschiedener Hilfsmittel gestellt.
  4. Fototagebuch: ÜbersetzerInnen verwenden verschiedene Hilfs- und Kommunikationsmittel. Die Anordnung dieser Objekte sowie die Gestaltung des persönlichen Arbeitsplatzes liefern wichtige Informationen. Jede/r TeilnehmerIn erhält eine Wegwerfkamera (mit frankiertem Rückumschlag). Mit dieser Kamera sollen über den Zeitraum einer Woche regelmäßig Fotos vom Arbeitsplatz, verwendeten Hilfsmitteln, dem Bildschirm des PCs etc. aufgenommen werden. Zusätzlich notieren die TeilnehmerInnen mindestens 1x täglich kurz ihre Erlebnisse und Selbtsbeobachtungen zu Recherche und Interaktionen mit anderen Personen während ihrer Arbeit; dies kann wahlweise handschriftlich oder per E-Mail erfolgen. Nach 7 Tagen senden sie die Kamera (und die Notizen) mit dem beigefügten Rückumschlag einfach an mich zurück.
  5. Interpretation und Diskussion: Nach der Auswertung und Interpretation des Text- und Bildmaterials werden die Ergebnisse mit den ÜbersetzerInnen diskutiert. Diese Einschätzungen der TeilnehmerInnen sind für eine Verifizierung der Interpretationsergebnisse sehr wichtig.

Die so gewonnenen Daten bilden die Grundlage für die Erhebung quantitativer Daten in Schritt zwei.

II. Netzerkanalyse freiberuflicher ÜbersetzerInnen. (Online-Umfrage)

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